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Patagonien Argentinien Weinstraßen

Patagonien (Provinz Río Negro und Provinz Neuquén)

An den unteren Gebieten der Flüsse Limay und Neuquén dehnt sich diese Region in Patagonien aus mit über 3.700 Hektar Weinbergen. Der Boden ist grob und steinig, ideal für den Weinbau. Es ist das südlichste Weinbaugebiet Argentiniens und auf der Welt, und liegt verhältnismäβig niedrig (ungefähr 400m.ü.d.M.). Das Klima ist kontinental, angenehm trocken, vergleichsweise kühl und windig.

Die Ortschaft San Patricio del Chañar in Neuquén hat sich besonders einen Namen gemacht, als eine ausgesprochene Oase des Weinbaus, die sich erst seit kurzem mithilfe von Unternehmen entwickelte, die den ausgezeichneten landwirtschaftlich-klimatischen Verhältnissen vertrauten.

Viedma ist die Hauptstadt von Río Negro und wurde 1779 von Francisco de Viedma und Narváez gegründet. Sie gilt als die erste Ansiedlung von Kolonisten in Patagonien. Der Río Negro flieβt durch die Stadt und bildet die Grenze zur Provinz Buenos Aires.

Weinbau

Vom Bezirk Confluencia in Neuquén bis nach General Roca in Río Negro entwickelt sich der südlichst gelegene Weinbau des Landes. Führend sind San Patricio del Chañar und Añelo, die Flüsse Limay, Neuquén, Colorado und Río Negro sorgen für die notwendige Bewässerung.

Patagonia
Bodega NQN. Neuquén.

Die dort angesiedelten Weinkellereien sind synonym für die Erneuerung im Weinanbau und seinen Kellereien. Und das schlägt sich in seinen Weinen von ausgezeichneter Qualität nieder.

Die ökologischen Voraussetzungen dieser Gegend, um Weiβweine wie Chardonnay, Semillón und Sauvignon Blanc zu erzeugen, sind ideal; letzterer besitzt auβer seinen typischen auch Aromen nach Geräuchertem, die man woanders nicht finden kann. Man keltert auch gute Rotweine. Der Pinot Noir und der Merlot finden hier einen idealen Ort, da es sich um eine Rebsorte von kurzer Reife handelt, die sich in diesen Breitengraden gut entwickeln kann.

Neuquén

An welchem Ort man sich in Neuquén aufhält, man ist von seiner Landschaft beeindruckt. Vom abgelegensten Punkt bis zu seiner Hauptstadt besitzt diese Provinz alles, was der Tourist sucht. Die gleichnamige Hauptstadt wurde 1904 von Carlos Bouquet Roldán gegründet, in ihr findet ein reges Geschäfts- und Industrieleben statt.

Die Provinz ist umgeben von den Flüssen Limay und Neuquén, die herrliche Seen speisen, gegenüber liegt die Andenkordillere. Villa La Angostura und San Martín de Los Andes sind obligatorische Ziele für den Touristen.

Auβerdem ist El Chocón ein Anziehungspunkt für Wissenschaftler aus der ganzen Welt, da es reich an paläontologischen Funden ist, wo es die seltesten Dinosaurier gibt.

Río Negro

Dies ist eine der wenigen Provinzen, die von der Andenkordillere bis zum Atlantik reicht. Seine orografische Lage ermöglicht, sowohl die höchsten Berge von San Carlos de Bariloche zu erklettern, mit Blick auf den See Nahuel Huapi, als auch bis zu den klaren Gewässern in der Ortschaft Las Grutas im Bezirk von San Antonio Oeste (am Atlantik) zu gelangen.

Patagonia

Bodega Fin del Mundo. Neuquén.


Das Klima ist kühl und das Gebiet liegt sehr niedrig, ungefähr 200 m.ü.d.M., was den Trauben erlaubt, voll auszureifen. Deswegen haben die Moste dieser Gegend einen hohen Prozentsatz von Apfelsäuren und wenig Zucker, ausreichend für eine optimale Anpflanzung von Merlot und Pinot Noir. Die Rebsorten, die am besten wachsen sind bei Rotweinen Cabernet Sauvignon, Merlot, Malbec, Pinot Noir und bei Weiβweinen Semillón, Sauvignon Blanc, Chardonnay, Riesling und Torrontés de Río Negro.

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